Praxistext colorquantum Vinyl-Hintergrund

Posted by Bassascha 5 Kommentare

colorquantum Vinyl-Hintergrund 3 x 6 Meter Weiß von Prostudio360

Die Lieferung:

Colorquantum-Vinylhintergrund-Lieferung

Der Hintergrund wurde sehr zügig von UPS in einem für Hintergründe typischen, langen Karton angeliefert.

Der Karton ist sehr robust, so dass ich den Hintergrund immer wieder darin transportieren kann, um ihn ein wenig zu schützen.

Das erste Ausprobieren:

Ob Vinyl-Hintergrund oder Papier-Hintergrund, die Handhabung ist eigentlich gleich.
Einmal die Expander der Wandhalterung in den Karton einführen und den Hintergrund anbringen.

Da der Vinyl-Hintergrund schwerer ist als die Hintergründe aus Papier, empfiehlt es sich eine zweite Person zur Hilfe zu nehmen.

Dass der Hintergrund mit 3 Metern etwas breiter ist als die Papierhintergründe mit 2,72 Metern war anfänglich ein wenig ärgerlich, da die Halterungen zu eng gesetzt waren.

Wenn man mit einem Stativsystem mit Mittelstange arbeitet, hat sich das Problem aber erledigt, denn – ob Teleskopstange oder Mittelstange, bestehend aus mehreren Elementen – der Unterschied von 28 Zentimetern ist bei Stativsystemen eigentlich irrelevant.

Das Stativsystem sollte jedoch schon in der Lage sein, das höhere Gewicht tragen zu können.

Der Praxistest:

Wie es sich für einen Praxistest gehört, habe ich den Vinyl-Hintergrund von colorquantum in verschiedenen Situationen genutzt um zu prüfen, wo die Grenzen der Nutzung liegen.

Da ein Studiohintergrund in der Regel ja nur zum Zweck von Aufnahmen im Bereich der Studiofotografie genutzt werden, habe ich den Hintergrund auch mal zweckentfremdet.

Lichtabsorbtion:

Weiße Hintergründe weisen im Allgemeinen ja ohnehin schon eine sehr geringe Absorption des Lichtes auf, so dass das gesamte Spektrum des Lichts – anders als beim schwarzen Hintergrund nicht absorbiert, sondern reflektiert wird und der Hintergrund weiß erscheint. Aber Weiß ist ja nicht gleich weiß und so gibt es auch Unterschiede was die Lichtabsorption betrifft.

Bei gleicher Blitzleistung von 400 Joule und gleichem Abstand vom Blitz zum Hintergrund, weisen beide Hintergründe eine vergleichbare Absorption auf. Beim Papierhintergrund wirkt die Randabdunklung jedoch etwas stärker als beim Vinyl-Hintergrund, aber das ist kaum erkennbar. Die Ermittlung des exakten Wertes erfordert Messgeräte, über die ich jedoch nicht verfüge.

Colorquantum-Vinylhintergrund-Vergleich-Lichtabsorbtion-by-Sascha-Basmer

Lichtreflexion:

Was die Reflexionswerte des Vinyl-Hintergrundes betrifft, so bin ich doch etwas erstaunt.

Ich habe gedacht, dass aufgrund der glatteren, reinweißen Oberfläche im Vergleich zu einem weißen Hintergrund aus Papier, auch deutlich mehr reflektiert, aber da habe ich mich wohl geirrt.

Tatsächlich ist es so, dass der Vinyl-Hintergrund in der Tat sogar etwas weniger Licht reflektiert als ein weißer Hintergrund aus Karton.

Selbstverständlich ist dies auch immer abhängig vom Eintrittswinkel des Lichts und so habe ich zum Test der Lichtreflexion, je ein Blitzgerät mit gleicher Leistung, im gleichen Winkel und Abstand zum Hintergrund aufgestellt und auf der gegenüberliegenden Seite in gleichem Abstand und Winkel zum Hintergrund ein Objekt, auf das das reflektierte Licht treffen soll.

Um eine vergleichbare Lichtreflexion beim Vinyl-Hintergrund zu erhalten, musste die Leistung des Blitzgerätes von 5.8 (etwa 370 Joule) auf 6.0 (400 Joule) erhöht werden, woraus sich eine geringere Lichtreflexion von circa 9% beim Vinyl-Hintergrund ergibt.

Colorquantum-Vinylhintergrund-Vergleich-Lichtreflexion-by-Sascha-Basmer

Einsatz im Studio:

Bislang kam bei mir bei Studioaufnahmen immer ein handelsüblicher 2,72 Meter breiter Hintergrundkarton zum Einsatz. Oftmals war dieser nur wenige Male zu gebrauchen, denn Absätze und verschmutze Sohlen, haben dafür gesorgt, dass man Regelmäßig den einen oder anderen Meter abschneiden musste.

Ein weiterer Vorteil ist, dass man auch mit Schmutz verursachenden Elementen wie gefärbtes Wasser oder Farbpulver arbeiten kann, ohne sich Gedanken machen zu müssen, ob der Hintergrund da überhaupt mitspielt oder ob er aufweicht und unbrauchbar wird.

Da der Hintergrund ein deutlich höheres Gewicht aufweist als die Papier-Hintergründe, liegt der Hintergrund immer schön flach auf dem Untergrund auf und muss fast schon nicht mehr mit Gaffer-Tape fixiert werden.

Die Unterseite des Vinyl-Hintergrundes ist leicht strukturiert, so dass dieser auch bei glatten Untergründen wie Laminat oder Fliesen nicht rutscht. Dennoch habe ich mir zur Sicherheit so dünne Anti-Rutsch-Gummimatten, die eigentlich verhindern sollen, dass so kleine Teppiche auf Fliesenböden nicht verrutschen, zugelegt und kann jetzt mit 100%iger Gewissheit sagen, dass ein wegrutschen des Hintergrundes ausgeschlossen ist.

Modelle auf High-Heels oder Druckstellen von Stühlen und Hockern waren zwar kurzzeitig nach dem Entfernen der Gegenstände sichtbar, aber eben nicht lange.

Einsatz bei Photobooth-Aktionen:

Oftmals biete ich auf Hochzeiten und großen Feierlichkeiten die optionale Möglichkeit, ein vollwertiges Studio mit Selbstauslöser und Adobe Photoshop Lightroom im Tethered Mode zu nutzen.

Das ist immer ein riesen Spaß für alle Anwesenden und oft kommt es nach dem ein oder anderen Glas Wein vor, dass die Gäste nicht mehr ganz so vorsichtig sind und auch die Entfernung zum Hintergrund nicht mehr so exakt einschätzen können.

Nicht selten ist beim Einsatz eines Papier-Hintergrundes das Papier oben am Hintergrund-Stativsystem eingerissen, so dass ich nach der Photobooth-Aktion gleich 3, 4 Meter abschneiden und entsorgen musste.

Eine recht kostspielige Angelegenheit um immer recht ärgerlich.

Bei dem Vinyl-Hintergrund von Colorquantum passiert das nicht, denn das Vinyl ist mit 600gr/qm sehr robust und gleicht schon fast einer LKW-Plane.

Zweckentfremdent als Wind- und Regenschutz:

Colorquantum-Vinylhintergrund-als-Windschott-by-Sascha-Basmer

Erst kürzlich haben wir im Garten meiner Nachbarin einen Geburtstag gefeiert.

Das Wetter war grausig unbeständig und der Wind ganz schön frisch und kalt, so dass auch die überdachte Terrasse nicht wirklich für eine behagliche Stimmung sorgen wollte, denn der Wind wehte so richtig schön Richtung Terrasse.

Ich habe das Hintergrundsystem mit dem Vinylhintergrund kurzerhand zweckentfremdet, um ihn als provisorische Wand einzusetzen.

Das hat super funktioniert und Wind und Regen konnten die Gäste nun getrost außer Acht lassen und sich der Feierlichkeit widmen.

Am nächsten Morgen habe ich den Hintergrund einfach abgetrocknet, den Bereich wo die Steine zu Beschwerung lagen mit einem Schwamm gereinigt, trocknen lassen und Ihn wieder aufgerollt.

Dem Hintergrund hat das nicht geschadet und Gebrauchsspuren sind dadurch auch nicht sichtbar.

Einsatz als Beamer-Hintergrund:

Leider bin ich nicht dazu gekommen, den Vinyl-Hintergrund auf seine Tauglichkeit als Hintergrund für einen Beamer zu testen, aber ich bin sicher, dass der Hintergrund auch hier sicherlich recht gut geeignet sein dürfte.

Bei meinen Workshops und Abendschulungen zu Adobe Photoshop, werde ich ihn aber sicherlich bald mal dafür zweckentfremden und euch dann berichten, wie zufrieden ich damit bin.

Die Reinigung:

Verschmutze Schuhsohlen hinterlassen immer ihre Spuren. Gerade bei weißen Hintergründen ist das etwas nervig, denn die Flecken wollen in der anschließenden Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop entfernt werden.

Der Vinyl-Hintergrund ist nicht nur unanfälliger, was die Verschmutzung betrifft, er lässt sich auch problemlos mit einem Schwamm und etwas Glasreiniger reinigen.

Das geht sehr schnell und ist auch in den Shootingpausen schnell erledigt, so dass man immer mit einem sauberen Hintergrund arbeiten kann.

Allerdings sollte man die Fläche im Anschluss trocknen, bevor sich das Model wieder zum Posen bereit darauf stellt, denn da es sich um einen glatten Untergrund aus Vinyl handelt, besteht hier dann doch erhöhte Rutschgefahr.

Ich habe den Hintergrund mit Lippenstift angemalt und problemlos wieder gereinigt. Ich habe sogar mit Kugelschreiber und Edding auf dem Hintergrund rumgekritzelt, um zu sehen, ob sich auch solche Verschmutzungen entfernen lassen.

Zugegeben, der Edding-Kringel war schon sehr hartnäckig, aber nach etwas schrubben mit einem Schwamm, war auch der restlos weg.

Colorquantum-Vinylhintergrund-Reinigen-by-Sascha-Basmer

Der Faktor Zeitersparnis:

Einen Hintergrundkarton kann man nicht ewig nutzen, weil dieser irgendwann so verschmutzt ist, dass die Retusche der verunreinigten Bereiche zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Das ist zwar nicht nur bei einem weißen Hintergrund der Fall, aber gerade bei weiß ist es die meiste Arbeit.

Das Reinigen des Vinyl-Hintergrundes nach jedem Shooting nimmt zwar etwas Zeit in Anspruch, aber im Vergleich zur Schmutzbeseitigung mit Adobe Photoshop, ist das eher zu vernachlässigen.


Punktevergabe:

Lieferumfang:

5 Sterne - Lieferumfang

Kann man bei einem Hintergrund – egal ob aus Karton oder Vinyl – überhaupt den Punkt Lieferumfang in eine Bewertung einfließen lassen?

Schließlich wird der Hintergrund auf einen Papp-Kern aufgerollt, in Folie eingeschweißt, in einem robusten Karton geliefert.

Mehr erwarte ich bei einem Hintergrund eigentlich nicht.

Ein paar Pflegehinweise bezüglich der Reinigung wären zwar ganz nett gewesen, aber diese gibt es ja auf der Webseite von prostudio360, so dass ich hier keinen Punktabzug dafür geben möchte.

Verarbeitung:

5 Sterne - Lieferumfang

Der Hintergrund ist durchgehend weiß und weist keine erkennbaren Unterschiede in der Dicke auf (ich habe aber nicht mit einem Messschieber nachgemessen).

Auch die Ränder sind sauber geschnitten und nicht fransig oder ähnliches.

Die Rückseite des Hintergrundes ist leicht strukturiert, so dass ein Rutschen auf glatten Untergründen verringert wird, was mich davon überzeugt, dass der Hersteller sich darüber Gedanken gemacht hat, wo der Hintergrund überall zum Einsatz kommen kann.

Druckstellen von schweren Requisiten mit geringer Auflagefläche oder aber Pfennigabsätzen der Modelle, sind zwar erkennbar, verschwinden jedoch nach kurzer Zeit wieder vollständig.

Selbst starke Verschmutzungen lassen sich nahezu Mühelos entfernen ohne dass der Hintergrund dadurch Schaden nimmt.

Höhere Ansprüche kann ich bei einem Studio-Hintergrund nicht haben, was mit voller Punktzahl belohnt werden muss.

Handhabung:

5 Sterne - Lieferumfang

Der Hintergrund ist zwar mit etwa 13 Kilogramm kein Leichtgewicht und spürbar schwerer als ein Hintergrundkarton, aber in der Regel wird dieser ja nur einmal im Studio in das Hintergrundsystem eingehakt bzw. aufgehangen.

Das höhere Gewicht, ist leider auch dafür verantwortlich, dass die Hintergrundrolle etwas in der Mitte durchhängt. Dafür gibt es aber Alu-Kerne, die das Durchbiegen verhindern um beim Wiederaufrollen keine Falten zu bekommen.

Sofern man mit einem Hintergrund-Stativsystem mit einfacher Mittelstange arbeitet, gestaltet sich das Aufrollen des Vinyl-Hintergrund etwas schwierig und grenzt schon fast an Sport, so dass man sich im Idealfall zu zweit dieser Aufgabe widmet.

Mit einem Hintergrund-Stativsystem mit Expander und Kette ist das Problem aber leicht zu umgehen. Diesen gibt es ebenfalls recht günstig im Onlineshop von www.prostudio360.de und ist sicherlich eine gute Empfehlung, wenn man eher alleine arbeitet.

Das Reinigen des Hintergrundes ist mühelos und auch grobe Verunreinigungen lassen sich hervorragend mit einem Schwamm und etwas warmen Spülwasser entfernen, so dass man beim nächsten Shooting direkt wieder mit einem neuwertigen Hintergrund loslegen kann.

Weil bei einer Wandhalterung oder einem Deckensystem ein Papier-Hintergrund nicht einfach gegen einen Vinyl-Hintergrund, wegen der unterschiedlichen Breite ausgetauscht werden kann und weil das höhere Gewicht dafür sorgt, dass die Rolle etwas durchhängt, kann ich hier keine volle Punktzahl geben.

Wirtschaftlichkeit:

5 Sterne - Lieferumfang

Klar ist der Anschaffungspreis von knapp 250 Euro für den Vinyl-Hintergrund im Vergleich zu den 65 Euro die für einen Hintergrund aus Karton fällig werden eine Hausnummer, aber wenn man bedenkt, dass man den Hintergrund bei entsprechender Pflege nahezu unbegrenzt oft nutzen kann, spart man sich den Kauf von neuen Hintergrundrollen, weil die alten verschmutzt oder gerissen sind.

Wenn man dann noch bedenkt, dass kein Papiermüll durch aufgebrauchte Hintergrundkartons mehr entsteht, ist auch hier der Vinyl-Hintergrund wieder eindeutig im Vorteil. Man spart also nicht nur effektiv Geld, sondern hat auch ein reines Gewissen in Sachen Umweltschutz.

Gesamtbewertung:

5 Sterne - Lieferumfang

Ich habe den Hintergrund nun fast 2 Monate im Einsatz gehabt und immer wenn ich einen weißen oder grauen Hintergrund benötigt habe, habe ich den Vinyl-Hintergrund verwendet.

Ich kann bis heute keinerlei Verschleißerscheinungen oder Gebrauchsspuren feststellen.

Alle Druckstellen waren nach kurzer Zeit wieder verschwunden und dank der Reinigung nach jedem Einsatz mit etwas Glasreiniger und einem Schwamm sieht der Hintergrund immer noch aus wie neu.

Ich habe in der Zwischenzeit sicherlich die Anschaffung von etwa 2 Rollen Hintergrundkarton eingespart und ich denke, dass ich auch weiterhin auf die Anschaffung von weißen Papier-Hintergründen verzichten kann.

Alles in allem bin ich mehr als zufrieden mit der Anschaffung und kann ruhigen Gewissens volle Punktzahl vergeben.


Die Anschaffung eines schwarzen Vinyl-Hintergrundes ist bereits geplant und ich hoffe, dass der Hersteller colorquantum auch bald einen grauen Hintergrund in der Angebotspalette hat, wie ich Ihn für meine Aufnahmen oft nutze, wenn ich Porträt-Composings erstellen möchte.

Wer sich ebenfalls überlegt, einen Hintergrund aus Vinyl zuzulegen, dem kann ich diesen Hintergrund nur an Herz legen:

NACHTRAG 16. Januar 2014

Wie in meinem Testbericht erwähnt, hat es mich gestört, dass die Rollen mit einer Breite von 3 Metern nicht zu den Standard-Kartonrollen gepasst hat, die ja eine Breite von 2,75 Meter (+/-3cm) aufweisen.

Daran hat der Hersteller nun etwas getan und bietet die Vinyl-Hintergründe nun auch in einer Breite von 2,75 Meter an. Außerdem sind diese nun auf einem Alukern aufgerollt, so dass auch das durchhängen – was ein weiterer Kritikpunkt in meinem Test war – verhindert wird.

Ich finde es toll, dass der Hersteller auf den Test (und auf weitere Meinungen) reagiert hat und die Schwachstellen des Vinyl-Hintergrundes beseitigt hat.

Auch nach einem dreiviertel Jahr bin ich immer noch sehr zufrieden mit dem Hintergrund und werde des öfteren danach gefragt.

Hier findet Ihr die Vinyl-Hintergründe in der Übersicht, in der auch die neuen schmaleren Rollen mit Alu-Kern zu finden sind: KLICK…

Kommentare zu "Praxistext colorquantum Vinyl-Hintergrund"

  • 1 Elmar 16. Juli 2013 09:55Uhr

    Hi Sascha!

    Interessanter Bericht. Zwei Anmerkungen:

    „Weiße Hintergründe weisen im Allgemeinen ja ohnehin schon eine sehr hohe Absorption des Lichtes auf, so dass das gesamte Spektrum des Lichts absorbiert (aufgenommen) wird und der Hintergrund weiß erscheint.“

    Das stimmt nicht. Weiss absorbiert fast nichts, sondern reflektiert. Dadurch ist es weiss. Schwarz absorbiert, reflektiert nichts und dadurch wirkt es so dunkel 😉

    Ansonsten würden mich die 3m stören. Entweder man hat noch andere Papierrollen, dann passt es nicht ins System. Wenn man Stahlkerne hat gegen Durchbiegen, wir in unserem Studio, funktioniert das schon gar nicht. 2,72m sind ein Quasistandard und daher sind die 3m unverständlich. Für Deinen mobilen Zweck akzeptabel, aber ansonsten im Studio mit fester Wandmontage eher schlecht zu handhaben. Schade.

    Ansonsten schöne Idee. Wenn es jetzt das noch mit 2,72m gäbe, wäre es eine Überlegung wert.

    Grüße
    Elmar

  • 2 Bassascha 16. Juli 2013 10:02Uhr

    Natürlich haszt du recht, was die Lichtabsorption betrifft…
    Ist ja schon peinlich… *smile*

    Ich bin fast sicher, dass ich den Satz mal wieder mittendrin verändert habe, und das ein Überbleibsel aus annodazumal ist…

    Danke für deinen Hinweis!!!

  • 3 Torsten 16. Juli 2013 15:53Uhr

    Hallo,

    das klingt ja mal spannend. Wenn du diesen 3-Meter-Otto mobil nutzt, wie transportierst Du den eigentlich?

    Hab ich das richtig verstanden, dass sich Druckstellen durch Absätze etc. wieder selbst „ausbügeln“? Das wäre ja schon ein echter Kaufgrund. Was mich jetzt noch interessieren würde, ist, wie schnell (oder ob überhaupt) das Material altert. Behalt das doch mal im Auge – das wäre was für ’nen Langzeittest.

    Da der Preis ja deutlich über der Papierrolle liegt: wie würdest Du die Lebensdauer einschätzen? Ich meine damit so etwas wie „wieviel Papierrollen gehen auf einen Vinylhintergrund, bis auch der ersetzt werden muss?“.

    Gruß
    Torsten

  • 4 Henry 12. Dezember 2013 02:10Uhr

    Hallo!

    Einen weißen Vinyl-Hintergrund habe ich mir vor circa 5 Jahren in England (zu einem wesentlich niedrigen Preis!) gekauft und mit meinem Auto (war von dr Länge knapp!) zurück nach Deutschland gebracht. Wegen der schon erwähnten Vorteile wird der Hintergrund sehr häufig benutzt und er scheint keine Abnutzungsspuren zu zeigen. Ich finde aber den Hintergrund nicht so einfach sauber zu bekommen – besonders wenn das Modell schwarze Steifen von Gummisohlen oder Absätzen lässt. Das Problem mit Durchhängen habe ich nicht, weil die Rolle auf einem Alukern verkauft wurde. Die Breite von 3m ist für mich auch kein Problem, weil ich ihn wegen des Gewichts nie wagen würde an mein Hintergrund-Wandmontage-System zu hängen. Ich benutze stattdessen ein Teleskop Hintergrundsystem.

    Kann ich nur empfehlen!

    Gruß

    Henry

  • 5 Micha 7. Dezember 2014 13:41Uhr

    Hast du den Vinylhintergrund mittlerweile als Beamerleinwand testen können? Hast du einen Vergleich zu einer „echten“ Beamerleinwand? Habe bereits ein Hintergrundsystem im Studio und habe keine Lust extra noch eine Beamerleinwand ran zu schrauben. Deshalb wäre der Vinylhintergrund ein toller Kompromiss. Sofern er taugt für den Beamer…

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