Petersons Fotoschule – Porträtfotografie

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Bryan Peterson - Petersons Fotoschule Porträtfotografie

Wie bereits in meiner letzten Buch-Rezension angedroht, bei dem ich das Buch „Petersons Fotoschule -Der Einstieg“ besprochen habe, habe ich mir zwei weitere Werke aus dieser Serie zugelegt, von der ich das Buch „Petersons Fotoschule – Porträtfotografie“ nun gelesen habe.

Wie schon das erste Buch, richtet sich auch dieses an Einsteiger, die Ihre ersten Schritte in der Portraitfotografie wagen wollen. Dabei geht es weniger um perfekt ausgeleuchtete Aufnahmen im Fotostudio, sondern um die Fotografie von Portraits und dessen Wirkung auf den Betrachter.

Welche Blende und Verschlusszeit macht wann Sinn?

Wähle ich das Hochformat oder wirkt eine Querformataufnahme vielleicht doch besser?

Wie komponiere ich die Bildelemente, damit Sie perfekt zur Geltung kommen?

Diese und viele weitere Fragen bleiben nicht unbeantwortet, wenn man das Buch gelesen hat und anhand von vielen Bildern unterschiedlichster Personen aus der ganzen Welt, verdeutlichen auf wie viele Weisen man Eindrucksvolle Portraitaufnahmen erstellen kann.

Angefangen bei dem Kapitel, wie man sich dem Thema Portraitfotografie und den Menschen, die man fotografieren möchte, am besten nähert und welche rechtlichen Aspekte es zu beachten gilt, geht das Buch auch auf die unterschiedlichen Lichtsituationen ein.

Wie wichtig zum Beispiel der Hintergrund und die Perspektive bei der Komposition einer tollen Portraitaufnahme sind, wird in einem weiteren Kapitel beschrieben.

Im letzten Kapitel, bei dem es um das Thema Bildbearbeitung geht, hat sich jedoch ein wenig Enttäuschung breit gemacht. Es ist nicht nur schade, dass eine veraltete Version von Adobe Photoshop zum Einsatz kommt, sondern auch die beschriebenen Techniken wirken altbacken und zum Teil sehr destruktiv.

Der Autor Bryan Peterson scheint sich mit der digitalen Bildbearbeitung nicht sonderlich auszukennen, daher ist dieses Kapitel in diesem Buch eher fehl am Platze und es macht Sinn sich bei Interesse in diesen Bereich, entsprechende Fachlektüre zu besorgen, die von Autoren – wie zum Bespiel Scott Kelby oder Matt Kloskowski – verfasst wurden, die sich mit der Materie etwas mehr auseinandersetzen.

Fazit:

Wie schon das erste Buch aus der Reihe Petersons Fotoschule, kann ich auch hier nur meinen Hut zeihen vor der Leichtigkeit, in der der Autor dem Leser nahebringt, wie einfach das Fotografieren sein kann, wenn man gewisse Grundregeln beachtet.

Da es bei der Portraitfotografie sicher auch um den guten Umgang mit Menschen geht, die es zu fotografieren gilt, kommt dieser Bereich in diesem Buch definitiv nicht zu kurz.

Auch wenn der Autor sich im Bereich der digitalen Bildbearbeitung nur auf die absoluten Basics beschränkt, so geht er dennoch auf die Möglichkeiten, die eine Adobe Photoshop und Co bieten, ein.

Petersons Fotoschule Porträtfotografie von Bryan Peterson

ISBN: 978-3-8272-4734-6

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