HDR-Fotografie mit Tobias Kaiser

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Gestern war ich mit Tobias Kaiser in Kleve unterwegs, um ein paar HDR-Aufnahmen zu erstellen.

Er hatte mich zu Beginn der Woche nach einer Location gefragt und mir erzählt, dass er für die Schule ein HDR aus 5 unterschiedlich belichteten Bildern erstellen soll.

Leider war die Location, nach der er gefragt hatte nicht verfügbar, also haben wir uns für Sonntagnachmittag verabredet, um ganz in Ruhe durch die Gegend zu schlendern, auf der Suche nach geeigneten Motiven.

Angefangen haben wir am Klever Bahnhof, an dem wir die ersten Aufnahmen auf der Brücke, die über die Gleise führt, erstellt haben. Danach ging es runter auf die Gleise, um eine interessante Perspektive zu erhalten.

Die Zutaten waren simple. Kamera auf ein Stativ. Funkfernauslöser an die Kamera. Automatisches Bracketing von +/- 1EV. Motivauswahl und auslösen – Fertig.

Da es zu der Zeit – es war etwa 18.00 Uhr – noch sehr hell war und sich das Wetter nicht so recht zwischen Sonne und Regen entscheiden konnte, konnten wir bei ISO 100 und Blende 22 bei relativ kurzen Verschlusszeiten fotografieren.

So ist auch das Bild auf den Gleisen am Bahnhof entstanden, welches Ihr hier sehen könnt.

Bahnhof Kleve (3 Aufnahmen)

Nach dem wir uns an den Gleisen ausgiebig ausgetobt hatte, sind wir zur Schwanenburg hochgelaufen, dessen Innenhof im Schatten lag, der Turm jedoch sehr hell ins wolkenverhangene Sonenlicht ragte. Ideal um sich den erweiterten Dynamikumfang einer HDR-Aufnahme zu Nutze zu machen.

Um im Himmel auch ausreichend Zeichnung zu erhalten, Habe ich neun Aufnahmen gemacht die jeweils um einen Lichtwert (von -5EV bis +3EV) voneinander abwichen. Kopfrechnen war angesagt.

Innenhof der Schwanenburg (9 Aufnahmen)

Leider war es immer noch recht hell und da wir noch ein paar Aufnahmen in der Abenddämmerung an der Rheinbrücke in Emmerich machen wollten, war eine kleine Zwangspause angesagt. Diese haben wir effektiv genutzt, um uns in einer Burger-Kette mit Kalorien zu versorgen und uns die bereits entstandenen Aufnahmen anzusehen.

Tobias die Pause außerdem dazu genutzt, seine kleine Canon EOS 1000 D mit aufgesetztem Kit-Objektiv vom Tisch zu fegen. Wenn eine Kamera mit samt Objektiv auf harten gelfiesten Boden knallt, ist das ein Geräusch, das für einen Fotografen schlimmer nicht sein kann.

Tobias hatte allerdings Glück im Unglück, denn seine Kamera funktioniert nach wie vor, das Objektiv hingegen eignet sich jetzt maximal noch als Stifteköcher.

Abschließend sind wir zur Emmericher Rheinbrücke gefahren, um ein paar Aufnahmen vom Chemiewerk auf der gegenüberliegenden Rheinseite zu machen.

Rheinpromenade Emmerich (9 Aufnahmen)

Chemiewerk am Rhein (6 Aufnahmen)

Leider war von den vier Brückenpfeilern nur einer beleuchtet, so dass sich eine Aufnahme von der Brücke selbst nicht gelohnt hat. Und weil die Brücke enorm schwankt, wenn ein Auto darüber fährt, haben wir uns unter der Brücke mit unseren Stativen breit gemacht.

Hier mal die Roh-Bilder die für die einzelnen HDRs verwendet wurden:

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