Aus 404 machen wir 301

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Oder – Wie man mit 301er-Weiterleitungen 404-Fehlerseiten vermeiden kann

Wir sind fleißig zugange, das Blog umzugestalten und das ist echt eine Menge Fummelei und noch mehr Denkarbeit, was, wie, wo und warum.

Es ist dir ja vielleicht schon aufgefallen, dass sich hier ein wenig was am Menu getan hat.

Wir haben Kategorien entfernt oder umbenannt. Die Artikel sind aber nicht weg, sondern wurden in die passendste, noch oder neu vorhandene Kategorie verschoben. Wenn man diesen Schritt wagt, darf man aber nicht vergessen, dass die Suchmaschinen die Artikel und Kategorien bereits indexiert haben. Wenn nun durch Google (oder Bing, oder so) der Artikel „XYZ“ aus der ehemaligen Kategorie „Fotobearbeitung“ angezeigt wird, und du klickst da drauf, kriegst du eine Fehlerseite angezeigt – Die berühmte 404-Error-Page – weil es diesen Link URL/fotobearbeitung/Artikel-XYZ ja gar nicht mehr gibt. Der befindet sich ja nun in der Kategorie „Pixel“ und da lautet die URL URL/pixel/Artikel-XYZ.

In so einem Fall kommen dann die permanenten Weiterleitungen ins Spiel, die der Suchmaschine sagen, wo sich die Inhalte neuerdings befinden.

Da dieses Blog ja auch um die Bereiche Printmedien und Webdesign erweitert wird, will dir an dieser Stelle mal verraten wie das Ganze funktioniert.

Zu allererst musst du auf dem Server im Hauptverzeichnis die .htaccess-Datei öffnen, so dass du da die Weiterleitungen eintragen kannst. Wenn es keine gibt, legst du einfach ein neues Text-Dokument mit Notepad oder dergleichen an und benennst diese .htaccess (Das .txt dahinter muss aber komplett weg).

Das war der erste Schritt!

Nun besteht so eine Weiteleitung im Wesentlichen aus drei Elementen.

Das erste Fragment ist die Anweisung, dass es sich um eine Weiterleitung handelt. Das Zweite ist die URL die weitergeleitet werden soll und zu guter letzt folgt die Anweisung, auf welche URL umgeleitet werden soll.

Willst du nur einen Artikel oder eine Kategorie umleiten (dann müssen aber auch alle Artikel umgeleitet werden) bietet sich die 301-Weiterleitung an.

Beispiel:

Redirect 301 http://bassascha.de/category/fotobearbeitung/ http://bassascha.de/allgemein/category/pixel/

Das passt hier wegen der zu geringen Breite des Blogs (noch) nicht in eine Zeile aber in der .htaccess schreibst du das alles in eine Zeile.

In dem Beispiel wird mit dem einleitenden Befehl „Redirect 301“ klar definiert, dass es sich um eine dauerhafte – also permantente Weiterleitung handelt. Das verstehen die Suchmaschinen alle und viel mehr kann ich dir dazu auch gar nicht sagen.

Dann folgt durch ein Leerzeichen getrennt direkt die erste URL. Genau die, die es ja künftig nicht mehr gibt und deswegen umgeleitet werden muss. Hier könnte ich jetzt auch einfach /category/fotobearbeitung/ schreiben, weil die .htaccess ja im Root-Verzeichnis liegt, dass durch die Domain http://bassascha.de aufgerufen wird, aber ich bin da etwas seltsam und tippe immer die komplette Domain.

Daneben – nachdem du wieder ein Leerzeichen getippt hast – folgt die URL die künftig die Inhalte hat. In unserem Beispiel wird die Kategorie Fotobearbeitung einfach komplett auf die neue Kategorie Pixel umgeleitet. Auch hier hätte die kürzere Version der URL /category/pixel/ ausgereicht.

Das Ganze solltest du auch machen, wenn du die Kategorie einfach nur umbenennst. Wichtig ist aber nicht der angezeigte Name der Kategorie, denn solange sich am Pfad bzw. der URL nichts ändert ist das egal. Erst wenn du den Namen der URL änderst, sind solche Schritte notwendig.

Es gibt noch eine ganze Reihe an Weiterleitungen mit unterschiedlichen Aufgaben. So kannst du zum Beispiel mit Weiterleitungen festlegen, ob deine Webseite nur als www.domain.de angezeigt werden soll, egal ob man die URL mit www eingibt oder nur domain.de eingibt.

Das erkläre ich dir aber vielleicht mal in einem anderen Artikel.

Hat dir der Artikel gefallen? Findest du solche Tipps hilfreich, auch wenn das nix mit Fotos zu tun hat?

Über Feedback freuen wir uns sehr und wenn du denkst, dass das ein interessanter Tipp war, dann wäre es toll, wenn du den teilst…

Sonnige Grüße
Sascha

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